Georg Petermichl
Fotografie, Skulptur, Installation
Sein Hauptinteresse gilt der sozialen Konstruktion von Wirklichkeit. Petermichl benutzt gerne den Modus Operandi der Fotografie, um dieses komplexe Thema darzustellen. Die fotografischen Gestaltungselemente – der Augenblick, die Perspektive, der Ausschnitt, die Serie, Analogien und Metaphern – sind wichtige Werkzeuge, die es uns ermöglichen, uns der überwältigenden Natur der Realität zu nähern und sie zu verarbeiten. Die Fotografie ist ein Medium, das unser kollektives Unvermögen, das „große Ganze“ auf einmal zu erfassen, hervorkehrt und übersteigert, das aber gleichzeitig einen demokratischen Geist transportiert, indem es betont, dass dieser Mangel bei uns allen mehr oder weniger in gleicher Weise vorhanden ist. Fotografien bietet sich für den Künstler dann als Orte des Verstehens und der Gemeinschaft an.
Eröffnung:
Donnerstag, 15.01.2026, 20 Uhr
Ausstellungsdauer:
16.01.-22.2.2026
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Samstag,
Sonn- und Feiertag
von 15-18 Uhr
Kuratiert von Christine Lederer
© Fotos: Georg Petermichl
Bubble 2021 (#1, "What matters") Photogramm, 40x30 cm, 2021
Schlüsselwerk 2020 (links) und Schlüsselwerk 2021 (rechts), Keramik, je d55 h63 cm
Clash VI, Keramik, Glas, etwa d21 h24 cm, 2020