Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter Erika erstmalig nach dessen 16-jährigen Exil auf eine Reise durch ein geteiltes Deutschland in Trümmern. - "Ein Film wie ein perfekt geschliffenes Juwel." (The New York Times)
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Vaterland - Fatherland
Mittwoch 28.10. 2026, 19 Uhr
Polen / Deutschland / Italien / Frankreich 2026, 82 min, deutsche Originalfassung Regie: Paweł PawlikowskiDarsteller:innen: Sandra Hüller, August Diehl, Hanns Zischler, Devid Striesow, Anna Madeley
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
"Ein Film wie ein perfekt geschliffenes Juwel." (The New York Times)
“Vaterland begeistert beim Filmfestival in Cannes – und wird schon als Oscarkandidat gehandelt." (Der Spiegel)
"Dieses Kunststück ist gelungen. Ein sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten." (ARD – Titel, Thesen, Temperamente)
"Paweł Pawlikowski’s furioses Comeback Vaterland wird von einer Sandra Hüller getragen, die ihr gesamtes schauspielerisches Können zu Beweis stellt… ein unglaublich elegant gefilmtes historisches Schmankerl." (The Guardian)
"Ein ungemein gewichtiger aber auch zeitweise herrlich leichter Film – ein 82-minütiger Trip in das gespaltene Deutschland des Jahres 1949." (Screen Daily)